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Welche Cremesuppen gibt es? Schnell erklärt

Welche Cremesuppen gibt es? Schnell erklärt - Street Soup

Das Wichtigste in Kürze

Eine Cremesuppe ist eine pürierte Suppe, die durch Sahne, Mehlschwitze, Kartoffeln oder Hülsenfrüchte gebunden wird. Die verbreitetsten Arten sind Tomaten-, Kürbis-, Pilz-, Kartoffel-, Brokkoli-, Spargel-, Linsen-, Erbsen- und Kichererbsencremesuppe. Sie unterscheiden sich vor allem in der Basis: Gemüsecremesuppen sind kalorienarm, aber eiweißarm, Cremesuppen auf Hülsenfruchtbasis sättigen deutlich länger.

Stand: Oktober 2026 | erstellt von der Street Soup Redaktion

Deutschland, schmackhaft Suppenland: Cremesuppen sind hierzulande mehr als nur püriertes Gemüse mit etwas Sahne. Sie sind vielseitig, nahrhaft und lecker. Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe finden sich in ihnen. Cremesuppen schmecken zu jeder Saison, insbesondere dann, wenn saisonale und regionale Gemüsesorten verwendet werden. Mit Zutaten wie Croûtons, Kürbiskernen und Öl verfeinert, werden sie zu einem Gaumenschmaus auf Restaurant-Niveau.

In diesem Artikel erfahrt ihr:

  • was eine Cremesuppe überhaupt ausmacht,
  • welche Cremesuppen es gibt und worin sie sich unterscheiden,
  • welche Zutaten die Basis einer leckeren Cremesuppe sind,
  • welche Gemüsesorten sich dafür besonders als Suppe eignen,
  • wie gesund Cremesuppen sind,
  • wie du eine Cremesuppe ohne Sahne cremig bekommst und
  • wie ihr eure Street Soup im Handumdrehen noch mehr aufpeppen könnt.

Was ist eine Cremesuppe?

Eine Cremesuppe ist eine pürierte und gebundene Suppe. Zwei Merkmale machen sie aus: Die festen Zutaten werden fein zerkleinert, sodass eine gleichmäßige Konsistenz entsteht, und die Suppe wird gebunden, damit sie sämig bleibt und sich nicht absetzt. Gebunden wird klassisch mit Sahne oder einer Mehlschwitze, moderner mit Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Kokosmilch oder einfach durch die pürierten Zutaten selbst.

In der klassischen Küche werden mehrere Begriffe unterschieden, die im Alltag oft gleichbedeutend verwendet werden:

  • Püreesuppe: Die Bindung entsteht ausschließlich durch die pürierten Zutaten, meist Gemüse oder Hülsenfrüchte. Ohne Sahne, ohne Mehl.
  • Cremesuppe: Die Püreesuppe wird zusätzlich mit Sahne, Crème fraîche oder einer pflanzlichen Alternative verfeinert.
  • Samtsuppe (Velouté): Die Bindung kommt aus einer hellen Mehlschwitze mit Brühe, oft zusätzlich mit Eigelb und Sahne legiert.
  • Bisque: Eine passierte Cremesuppe aus Krustentieren, klassisch aus Hummer oder Krebs.

Für die Praxis heißt das: Fast alles, was im Supermarkt als Cremesuppe verkauft wird, ist streng genommen eine Püreesuppe oder eine Samtsuppe. Entscheidend für Geschmack und Nährwerte ist ohnehin nicht der Name, sondern die Basis.

Welche Suppenarten gibt es?

Es gibt so viele Suppenarten wie es Kulturen und Geschmäcker gibt. Sie lassen sich in warme Suppen (etwa Cremesuppen) und kalte Suppen (etwa Gazpacho) einteilen. Außerdem unterscheiden sie sich je nach Zubereitung. Folgende Kategorien sind gebräuchlich:

  • Klare Suppen: Brühe, Consommé, Nudelsuppe. Kalorienarm, wenig sättigend.
  • Gebundene Suppen: Cremesuppe, Püreesuppe, Samtsuppe. Sämig und sättigend.
  • Eintöpfe: Gulaschsuppe, Linseneintopf, Erbsensuppe mit Einlage. Stückig und als vollständige Mahlzeit gedacht.
  • Kalte Suppen: Gazpacho, kalte Gurkensuppe, Fruchtkaltschale.

Leckere Suppen aus Deutschland gibt es zudem auch mit regionalen Eigenheiten, von der Kartoffelsuppe im Norden bis zur Flädlesuppe im Süden.

Welche Cremesuppen gibt es? Die Übersicht

Die folgende Tabelle zeigt die verbreitetsten Cremesuppen mit ihrer Basis und einer Kalorieneinordnung pro Portion von etwa 300 Millilitern. Die Werte schwanken stark je nach Sahnemenge, deshalb sind zwei Spalten angegeben. Es handelt sich um Orientierungswerte für selbst gekochte Suppen nach Standardrezepten. Wer es für das eigene Rezept genau wissen will, findet die Nährwerte einzelner Zutaten im Bundeslebensmittelschlüssel des Max Rubner-Instituts (BLS 4.0)[1].

Cremesuppe
Basis
Klassisch mit Sahne
Leichte Variante
Sättigung
Tomatencremesuppe
Tomaten, oft Sahne
ca. 200 bis 280 kcal
ca. 120 kcal
gering
Kürbiscremesuppe
Hokkaido, Butternut
ca. 220 bis 300 kcal
ca. 130 kcal
mittel
Kartoffelcremesuppe
Kartoffeln
ca. 250 bis 320 kcal
ca. 180 kcal
mittel
Pilzcremesuppe
Champignons, Steinpilze
ca. 250 bis 350 kcal
ca. 140 kcal
gering
Brokkolicremesuppe
Brokkoli
ca. 200 bis 260 kcal
ca. 110 kcal
gering
Spargelcremesuppe
Spargel, Mehlschwitze
ca. 220 bis 300 kcal
ca. 130 kcal
gering
Karottencremesuppe
Karotten, Ingwer
ca. 200 bis 260 kcal
ca. 120 kcal
gering
Linsencremesuppe
Rote Linsen
ca. 250 bis 320 kcal
ca. 200 kcal
hoch
Erbsencremesuppe
Grüne Erbsen
ca. 230 bis 300 kcal
ca. 180 kcal
hoch
Kichererbsencremesuppe
Kichererbsen
ca. 250 bis 330 kcal
ca. 200 kcal
hoch

Die Spalte Sättigung erklärt, warum manche Cremesuppen als Vorspeise und andere als Hauptgericht funktionieren. Suppen auf Hülsenfruchtbasis enthalten Eiweiß und Ballaststoffe und halten deshalb deutlich länger vor als eine Gemüsecremesuppe mit derselben Kalorienzahl. Wer eine Suppe als Mahlzeit isst, greift zu Linse, Erbse oder Kichererbse. Wer eine Vorspeise sucht, ist mit Tomate, Brokkoli oder Spargel gut bedient.

Dass Suppe grundsätzlich gut sättigt, ist übrigens gut untersucht: In einer Studie aus dem Jahr 2007 (Flood JE, Rolls BJ, 2007)[2] aßen die Probanden mit einer Suppe als Vorspeise über die gesamte Mahlzeit rund 20 Prozent weniger Kalorien als ohne Vorspeise, und zwar unabhängig davon, ob die Suppe klar, stückig oder püriert war.

Wie gesund sind Cremesuppen?

Das hängt von der Cremesuppe ab. Fertig-Cremesuppen können Geschmacksverstärker, Aromen und viel Salz enthalten. Selbst gemachte Cremesuppen wie Karottencremesuppen enthalten hingegen viele wertvolle Inhaltsstoffe. Besonders relevant sind dabei Vitamin A aus Karotten, Kalium sowie pflanzliches Eiweiß aus Hülsenfrüchten. Verfeinert mit Nüssen, frischen Kräutern und Sesamöl kommen Selen, Zink und Vitamin E hinzu. Worauf du bei fertigen Suppen achten solltest, zeigen wir ausführlich in unserem Ratgeber Wie gesund sind Instant-Suppen?.

Zwei Punkte entscheiden über die Nährwerte einer Cremesuppe: die Bindung und die Basis. Eine Cremesuppe, die über Sahne und Mehlschwitze gebunden wird, hat schnell doppelt so viele Kalorien wie dieselbe Suppe mit Kartoffeln oder Hülsenfrüchten als Bindemittel. Und eine Suppe aus Gemüse liefert Vitamine, aber kaum Eiweiß. Zur Einordnung: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE, Referenzwerte Protein)[3] nennt für Erwachsene unter 65 Jahren 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Eine reine Gemüsesuppe trägt dazu kaum etwas bei. Wer eine Cremesuppe als vollwertige Mahlzeit einsetzen will, braucht deshalb beides: eine leichte Bindung und eine Basis mit Substanz.

Wie wird eine Cremesuppe ohne Sahne cremig?

Cremigkeit entsteht durch Stärke, Fett oder fein verteilte Feststoffe, nicht zwingend durch Sahne. Drei Wege funktionieren zuverlässig:

  1. Kartoffel oder Süßkartoffel mitkochen. Eine mittelgroße mehligkochende Kartoffel auf einen Liter Suppe reicht. Sie gibt Stärke ab und macht die Suppe sämig, ohne den Geschmack zu verändern. Das ist der klassische Trick der Landküche.
  2. Hülsenfrüchte als Basis nutzen. Rote Linsen zerfallen beim Kochen vollständig und binden die Suppe von selbst. Kichererbsen und weiße Bohnen ergeben püriert eine besonders samtige Konsistenz. Nebeneffekt: Eiweiß und Ballaststoffe kommen dazu.
  3. Nussmus, Kokosmilch oder Haferdrink einrühren. Ein Esslöffel Cashew- oder Mandelmus pro Portion macht die Suppe cremig und bringt eine leicht süßliche Note. Kokosmilch passt zu Kürbis, Karotte und Tomate, Haferdrink zu Pilz und Spargel.

Ein vierter Punkt betrifft die Technik: Je länger und feiner du pürierst, desto cremiger wird das Ergebnis. Ein Standmixer schlägt den Pürierstab hier deutlich, weil er die Zellstrukturen vollständiger aufbricht. Wer es ganz samtig will, streicht die Suppe anschließend durch ein feines Sieb.

Leckere Cremesuppen: Diese Suppen ragen heraus

Es gibt für jeden Geschmack die passende Cremesuppe: Gemüse, Hülsenfrüchte oder Pilze etwa sind eine großartige Basis für lecker-cremige Suppen. Die folgenden Suppen ragen als Cremesuppen heraus:

Fruchtige Tomatencremesuppen

Fruchtige Tomatencremesuppen sind eine leckere Vorspeise oder ein leichtes Hauptgericht. Sie werden aus frischen oder passierten Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Sahne und Gewürzen zubereitet. Die Suppe wird püriert und mit frischen Kräutern wie Basilikum oder Petersilie verfeinert. Fruchtige Tomatencremesuppen schmecken besonders gut mit knusprigem Brot oder Croûtons.

So peppst du deine Street Soup Tomate zusätzlich auf:

  • Kokosmilch für eine exotische Note
  • Ingwer oder Chiliflocken für mehr Schärfe
  • Möhren oder Paprika für mehr Farbe
  • Käse oder Schmand für mehr Cremigkeit

Deftige Linsencremesuppen

Deftige Linsencremesuppen sind eine wärmende und sättigende Mahlzeit für kalte Tage. Sie werden aus getrockneten oder vorgekochten Linsen, Gemüsebrühe, Kartoffeln, Möhren und Gewürzen gekocht. Die Suppe wird mit einem Pürierstab oder einem Mixer cremig püriert und mit Sahne oder Schmand verfeinert. Deftige Linsencremesuppen passen gut zu Würstchen, Kasseler oder Blutwurst.

So peppst du deine Street Soup Linse zusätzlich auf:

  • Essig oder Zitronensaft für mehr Säure
  • Tabasco oder Chiliflocken für Schärfe
  • Speck oder Schinkenwürfel für mehr Röstaromen
  • Petersilie oder Schnittlauch für mehr Frische

Cremige Pilzcremesuppen

Cremige Pilzcremesuppen sind eine aromatische Vorspeise oder ein schnelles Hauptgericht. Sie werden aus frischen oder getrockneten Pilzen, Zwiebeln, Knoblauch, Mehl und Gemüsebrühe zubereitet. Die Suppe wird mit einem Pürierstab oder einem Mixer glatt püriert und mit Sahne oder Crème fraîche verfeinert. Cremige Pilzcremesuppen schmecken besonders gut mit frischen Kräutern wie Thymian oder Petersilie und geröstetem Brot.

So peppst du deine Street Soup Pilz zusätzlich auf:

  • Speck oder Schinken für mehr Würze
  • Karotten oder Sellerie für mehr Gemüse
  • Weißwein oder Sherry für mehr Säure
  • Käse oder Frischkäse für mehr Cremigkeit

Frühlingshafte Spinatcremesuppen

Frühlingshafte Spinatcremesuppen sind eine erfrischende Vorspeise oder ein leichtes Hauptgericht. Sie werden aus frischem oder tiefgekühltem Spinat, Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln und Gemüsebrühe zubereitet. Die Suppe wird mit einem Pürierstab oder einem Mixer fein püriert und mit Sahne oder Kokosmilch verfeinert. Frühlingshafte Spinatcremesuppen schmecken besonders gut mit Zitronensaft, Muskatnuss und geriebenem Käse.

So peppst du deine Street Soup Spinat zusätzlich auf:

  • Eier oder Lachs für mehr Eiweiß
  • Erbsen oder Spargel für mehr Grün
  • Pinienkerne oder Mandeln für mehr Biss
  • Minze oder Dill für mehr Frische

Leckere Kichererbsencremesuppen

Leckere Kichererbsencremesuppen sind eine würzige und proteinreiche Mahlzeit für jeden Tag. Sie werden aus gekochten oder eingeweichten Kichererbsen, Gemüsebrühe, Knoblauch und Rosmarin zubereitet. Die Suppe wird mit einem Pürierstab oder einem Mixer cremig püriert und mit Olivenöl oder Kokosmilch verfeinert. Leckere Kichererbsencremesuppen schmecken besonders gut mit Limettensaft, Kurkuma und Paprikawurst.

So peppst du deine Street Soup Kichererbse zusätzlich auf:

  • Süßkartoffeln oder Karotten für mehr Süße
  • Spinat oder Petersilie für mehr Grün
  • Tahin oder Joghurt für mehr Cremigkeit
  • Chili oder Kreuzkümmel für mehr Schärfe

Leichte Erbsencremesuppen

Leichte Erbsencremesuppen sind eine frische Vorspeise oder ein schnelles Hauptgericht. Sie werden aus frischen oder tiefgekühlten Erbsen, Zwiebeln, Gemüsebrühe und Sahne zubereitet. Die Suppe wird mit einem Pürierstab oder einem Mixer fein püriert und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abgeschmeckt. Leichte Erbsencremesuppen schmecken besonders gut mit Würstchen, Speck oder Käseklößchen.

So peppst du deine Street Soup Erbse zusätzlich auf:

  • Minze oder Basilikum für mehr Frische
  • Kartoffeln oder Reis für mehr Sättigung
  • Zitrone oder Essig für mehr Säure
  • Meerrettich oder Senf für mehr Schärfe

Mexikanische Cremesuppe und Nudelsuppe mit Pilzen

Zwei weitere Sorten aus unserem Sortiment fehlen in der Liste oben. Die Mexikanische Cremesuppe bringt Mais, Erbsen und Chili zusammen und lässt sich mit einem Löffel Schmand, frischem Koriander und ein paar zerbröselten Tortillachips zu einer vollständigen Mahlzeit ausbauen. Die Nudelsuppe mit Pilzen ist streng genommen keine Cremesuppe, sondern eine gebundene Suppe mit Einlage, und passt gut zu einem Spritzer Sojasauce, Frühlingszwiebeln und einem weich gekochten Ei.

Wie viel deine aufgepeppte Suppe am Ende liefert und wofür sie reicht, kannst du mit unserem Baukasten direkt ausprobieren:

Dein Cremesuppen-Baukasten

Toppings

0kcal
Eiweiß
Anteil der Energie aus Eiweiß
Einordnung

    Werte der Suppen pro Becher laut Nährwerttabelle im Shop, Toppings als Richtwerte nach üblichen Nährwertangaben.

    Fazit: Die besten Cremesuppen sind reichhaltig im Geschmack

    Cremesuppen zeichnen sich durch ihre cremige Konsistenz und ihren intensiven Geschmack aus. Die besten Cremesuppen werden aus frischem Gemüse, Brühe, Hülsenfrüchten und Gewürzen zubereitet. Es gibt eine Vielzahl an Cremesuppen, je nach Geschmack oder Saison: Tomatencremesuppen sind fruchtig lecker, während Pilzcremesuppen wunderbar rahmig-cremig sind. Cremesuppen lassen sich leicht zubereiten und mit wenigen Zutaten deutlich aufwerten.

    Wenn es schnell gehen muss, sind unsere Cremesuppen eine Abkürzung: Sie basieren auf Hülsenfrüchten, brauchen nur heißes Wasser und lassen sich mit den Tipps aus diesem Artikel in einer Minute zu etwas Eigenem machen. Am einfachsten startest du mit dem Street Soup 8er Probier-Set und findest heraus, welche Sorte dir am besten liegt.

    Häufige Fragen zu Cremesuppen

    Was ist der Unterschied zwischen Cremesuppe und Püreesuppe?

    Eine Püreesuppe wird allein durch die pürierten Zutaten gebunden, meist durch Gemüse, Kartoffeln oder Hülsenfrüchte. Eine Cremesuppe ist im Grunde eine Püreesuppe, die zusätzlich mit Sahne, Crème fraîche oder einer pflanzlichen Alternative verfeinert wird. Im Alltag werden beide Begriffe aber meist gleichbedeutend verwendet, und das ist auch völlig in Ordnung.

    Wie bekomme ich eine Suppe ohne Sahne cremig?

    Ganz einfach, und zwar auf drei Wegen: Koche eine mehligkochende Kartoffel mit und püriere sie mit, nutze rote Linsen oder weiße Bohnen als Basis, oder rühre einen Esslöffel Cashewmus oder etwas Kokosmilch ein. Zusätzlich hilft langes Pürieren im Standmixer, weil dabei mehr Zellstruktur aufbricht als mit dem Pürierstab.

    Welche Cremesuppe hat die wenigsten Kalorien?

    Ohne Sahne zubereitet liegen Brokkoli-, Tomaten- und Karottencremesuppe mit rund 110 bis 130 Kalorien pro Portion vorn. Allerdings sättigen sie kaum, weil ihnen Eiweiß und Ballaststoffe fehlen. Suchst du eine kalorienarme Suppe, die auch satt macht, bist du mit einer Linsen- oder Erbsencremesuppe besser bedient.

    Welche Cremesuppe macht am längsten satt?

    Cremesuppen auf Basis von Linsen, Erbsen oder Kichererbsen. Sie liefern pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe und halten deshalb deutlich länger vor. Reine Gemüsecremesuppen und klare Brühen sättigen dagegen nur kurz, ganz unabhängig von der Portionsgröße.

    Wie verfeinert man eine Cremesuppe?

    Am besten auf drei Ebenen: Säure (Zitrone, Essig, Weißwein) hebt den Geschmack, Fett (Öl, Nussmus, Schmand) trägt ihn, und Textur (Croûtons, geröstete Kerne, frische Kräuter) macht die Suppe spannend. Wenn du nur eine Sache änderst, dann nimm die Säure. Sie verändert am meisten.

    Kann man Cremesuppe einfrieren?

    Ja, Cremesuppen auf Gemüse- und Hülsenfruchtbasis lassen sich problemlos einfrieren. Suppen mit viel Sahne oder Milch können nach dem Auftauen allerdings ausflocken. Unser Tipp: Friere die Suppe ohne Sahne ein und rühre diese erst beim Aufwärmen ein.

    Quellenangaben

    [1]: Max Rubner-Institut (MRI). Bundeslebensmittelschlüssel (BLS), Version 4.0. Nährwertdaten für Gemüse, Hülsenfrüchte und Milcherzeugnisse. Karlsruhe. Verfügbar unter: https://www.blsdb.de/.

    [2]: Flood JE, Rolls BJ. Soup preloads in a variety of forms reduce meal energy intake. Appetite. 2007;49(3):626-634. doi: 10.1016/j.appet.2007.04.002. Verfügbar unter: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17574705/.

    [3]: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr: Protein. Bonn. Verfügbar unter: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/protein/.

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